MALEDIVEN GUIDE / Einen Punkt abhaken!

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Die Malediven standen schon lange auf meiner Bucket list, zwar wollte ich da meine Flitterwochen irgendwann mal verbringen, aber ich denke es schadet nicht auch vorher schon mal einen Blick zu wagen. 😉

Stellt ihr euch bei dem Wort „Malediven“ auch türkisfarbenes, glasklares Wasser vor, bunte Fische, Sonnenschein, weißen Sandstrand, atemberaubende Sonnenuntergänge und Palmen mit Kokosnüssen vor? Ja? Gut, denn genau so ist es auch! Wenn es einen Ort gibt, den man als Paradies bezeichnen kann, dann ist es dieser. Schon vom Flugzeug aus diese kleinen Inseln zu sehen war absolut überwältigend! Ich war noch nie von einem Ort so hin und weg .. es ist .. ja, wirklich paradiesisch.

Steht dieser Traumort auch schon auf eurer Bucket Liste habe ich in diesem Blogpost nun ein paar Tipps für euch, damit ihr auch eine wundervolle Zeit im Paradies verbringen könnt.

 

Hotels, Anreise, Aktivitäten – meine Tipps & Tricks

 

ANREISE

  1. Bei der Wahl des Hotels sollte man wirklich aufpassen, denn immerhin ist man auf einer Insel und verbringt hier, neben den Aktivitäten, die meiste Zeit. Ankommen und feststellen das die Wahl ein Flop war würde also wirklich den gesamten Urlaub negativ beeinflussen. Wichtig ist also, dass man sich vorher im klaren ist, was man sich vom Urlaub wünscht. Wer sich lange Partynächte im Club wünscht ist auf den Malediven auf jeden Fall falsch, wer allerdings Erholung pur sucht, oder/und Wassersport betreiben will, der hat mit den Malediven die richtige Wahl getroffen. Honeymoon oder Familienurlaub – für jeden Wunsch gibt es die passende Insel!Die Frage „Was wünsche ich mir?“ ist vorher wirklich wichtig. Wer absolut sparen will und auf den Luxus der Resort Inseln verzichten kann, der könnte sich auch auf den Local Islands nach Guest Houses erkundigen. Neben den teuren Luxus Wasserbungalows gibt es aber auch wundervolle Sunsets oder Sunrise Bungalows direkt am Strand – darauf viel auch unsere Wahl, denn sie sind preiswerter als die Wasserbungalows und trotzdem super super schön!
  2. Die Flugpreise haben wir bereits lange Zeit vorher immer wieder verglichen, um dann einen preiswerten abzupassen. Natürlich sind Direktflüge wesentlich angenehmer, aber auch wesentlich teurer. Wir sind sogar 3 mal in einen anderen Flieger gestiegen, was wirklich stressig ist, aber eigentlich finden wir es gut wenn man sich zwischendurch mal die Beine vertreten kann, und für einen besseren Preis haben wir das einfach mal in Kauf genommen 🙂 Wir sind mit Lufthansa, Sri Lankan Airline und Etihad geflogen und mit allem sehr zufrieden! Ich liebe ja besonders Lufthansa, da war der Service einfach unschlagbar und der Flieger auch am Schönsten! Flüge suchen wir immer über Skyscanner, Kayak oder direkt bei Google – wenn jemand noch andere gute Seiten kennt, dann gern in die Kommentare schreiben!
  3. Bei der Wahl der richtigen Insel kommt es wieder ganz auf die Wünsche an, die man hat. Manche Inseln sind extra für Familien mit Kindern geeignet, andere mehr für Paare. Da muss man sich vorher informieren! Außerdem sollte man beachten das manche Inseln von Malé aus nur mit dem Wasserflugzeug erreichbar sind, was zusätzlich mehrere hundert Euro kosten kann! Andere erreicht man mit dem Speedboat. Von Colombo aus fliegt 3 mal in der Woche ein Flugzeug der Sri Lankan Airline nach Gan Island, ein Flughafen der nahe an den südlichen Inseln gelegen ist. Von dort aus kommt man einfach mit dem Speedboat auf die Inseln. Man sollte dann allerdings die Reisezeit beachten, da eben nur die Sri Lanka Airline von Colombo dort hinfliegt, und auch nur zu bestimmten Zeiten.

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REISEZEIT

  1. In der Nebensaison vereisen, so wie wir! Die Regenzeit auf den Malediven geht von Mai bis Oktober, aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Warm ist es auf den Malediven das ganze Jahr über. Wir waren in der Regensaison dort und bis auf kurze Schauer, mal 10 Minuten Regen, gab es keine Probleme. Nach 5 Minuten ist alles wieder trocken und die Sonne scheint. In Ausnahmefällten kann es auch passieren das es mal mehrere Tage regnet, aber ich habe auch schon gehört, dass dies in der Hauptsaison der Fall war – bei tropischen Reisezielen kann man das Wetter wirklich schlecht einschätzen und vorher sagen. Der Vorteil der Nebensaison ist aber, dass es wesentlich günstiger ist und auch weniger Leute da sind. Wir waren jetzt Anfang Oktober auf einer Insel und sind kaum jemanden begegnet und waren oft nur zu zweit am Strand! – für Erholungsurlaub ist das natürlich perfekt! 🙂 Außerdem gab es dadurch viele super Angebote bei Massagen und einigen Aktivitäten!
  2. Was man sich bei der Reisezeit ebenfalls fragen sollte ist: „Vollpension oder nur Frühstück?“ – da sollte man definitiv nicht sparen, denn auch in der Nebensaison sind die Preise für Essen und Getränke nicht billig! Mal eben schnell um die Ecke einen Snack essen ist auf einer Insel schwierig. Wir hatten Vollpension und finden, dass sollte man auch mindestens buchen, da die Restaurants auf den Inseln wirklich teuer sind, in der Hauptsaison sicher noch etwas mehr. Auch die Getränkepreise haben es in sich, aber Tee gab es bei uns immer umsonst zum Essen dazu und wir bekamen jeden Tag zweimal 2l Wasser umsonst in unseren Bungalow. Von daher waren wir mit Vollpension zufrieden und All Inclusive war für uns nicht zwingend nötig. Wer natürlich auf den täglichen Cocktail zum Sonnenuntergang nicht verzichten will sollte definitiv All Inclusive wählen, denn gerade Alkohol ist auf den Malediven ziemlich teuer.

 

AKTIVITÄTEN

  1. Wenn euer bevorzugter Reisepartner noch nicht überzeugt ist und vielleicht Angst hat das ihm auf einer einsamen Insel schnell langweilig wird könnt ihr ihm diese Angst gern nehmen! Klar kann man sich ohne Probleme tagelang entspannen, in der Sonne liegen und ein Buch lesen, aber man kann auch einen sehr aktiven Tag verbringen, wenn man das möchte. Tennis, Fitnessstudio, Jetski fahren, Stand up Board, Surfen, tauchen, Banana Boat fahren .. was den Wassersport angeht gibt es 100 Angebote! Mir war definitiv keine Minute auf der Insel langweilig. Wer mal etwas anderes sehen will kann auch mal ein Local Island besuchen, denn wir fanden es auch sehr spannend mal zu sehen, wie es bei den Einheimischen, fernab der Resorts aussieht.
  2. Unsere Lieblingsbeschäftigung war natürlich schnorcheln, da das glasklare Wasser auch einfach dazu einlädt. Wem tauchen und schnorcheln besonders wichtig ist, der sollte sich vorher auch informieren ob die Insel ein schönes Hausriff hat und dafür geeignet ist. Nicht bei allen Inseln ist das der Fall. Tauch- und Schnorcheltouren werden auch speziell angeboten, damit man mit dem Boot mal ein wenig weiter raus fahren kann. Eine Unterwasserkamera sollte hier definitiv nicht fehlen, da es einfach so viel zu sehen gibt. Wir haben uns eine GoPro3 Hero von einem Freund ausgeliehen und sind super zufrieden. Ich denke nun über die Investition einer eigenen nach – Empfehlungen bitte in die Kommentare oder per Nachricht! 🙂

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UNSERE EMPFEHLUNG

 

Wir haben uns unsere Malediven Reise individuell zusammengestellt, also Flug und Resort getrennt gebucht. Es gibt aber auch sehr gute Pauschalreiseangebote, dass muss also jeder für sich selbst entscheiden. Da unser ausgewähltes Resort sehr südlich lag, war es für uns aber wichtig nicht nach Malé zu fliegen, sondern nach Gan Island – deshalb müssten wir den Flug extra buchen. GANZ WICHTIG: Transfer vom Flughafen zum Hotel vorher beim Hotel buchen! Wir verbrachten unsere Zeit im Canareef Resort, in einer Sunset Beach Villa und waren damit mehr als zufrieden. Die Insel war traumhaft schön und unsere Unterkunft wirklich paradiesisch. Zur Tür heraus führte es uns auf die Terasse und direkt an den Strand. Schöner hätte es nicht sein können. Gebucht hatten wir Vollpension und das Essen war immer lecker und vielfältig. Auch das Personal war super freundlich und immer sofort hilfsbereit. Wir gönnten uns auch eine Balinesische Massage die absolut perfekt war! Alle waren wirklich rund um die Uhr für uns da, wenn es Probleme gab oder wir Fragen hatten. Mit einem Buggy wurde man immer auf Wunsch von A nach B gebracht, da die Insel 4km lang war und man nicht immer zu Fuß unterwegs sein wollte. Man konnte sich aber auch ein Fahrrad ausleihen, was wir auch einen Tag lang gemacht haben um einige Fotospots abzufahren. 🙂 Touren oder Wassersport etc. konnte man auch immer buchen (man sollte aber beachten das meist 6 Leute zusammen kommen müssen, was in der Nebensaison eventuell schwierig werden könnte). An der Spitze der Insel gibt es einen Schnorchelspot, wo das Wasser besonders klar ist. Direkt am Bungalow, auf der Sunset Seite, ist es ein klein wenig trüber, da dort auch mehr Seegras ist. Dennoch sieht man Schildkröten, Rochen, etc. und wer es glasklar haben will braucht ja einfach nur auf die andere Seite zu wechseln 🙂 Durch die Erwärmung des Wassers im letzten Jahr sind die Korallen am Strand leider teilweise abgestorben, weshalb alles nicht so farbenfroh ist – deshalb lohnt es sich eine Schnorcheltour zu buchen um auch mal mit dem Boot raus zu fahren. Auch die Delfin Spotting Tour kann ich nur empfehlen, denn das war wirklich traumhaft so viele Delfine auf einmal zu sehen, die direkt ans Boot kommen!

Ich hätte mir meinen Urlaub nicht schöner vorstellen können und bin mit unsere Inselwahl, für unser erstes Mal auf den Malediven super zufrieden. Das Canareef Resort kann ich nur empfehlen. Für uns war es die perfekte Mischung aus Entspannung und Action!

 

As always, all opinions are my own.

 

 

7 Kommentare zu „MALEDIVEN GUIDE / Einen Punkt abhaken!

  1. Klar, auch bei mir steht der Plan irgendwann mal auf die Malediven zu fliegen. Ich verschiebe es aber immer wieder. Stelle es mir zwar paradiesisch vor, aber dann doch etwas zu klein und nicht sehr abwechslungsreich. Wenn würde ich glaube ich auf jeden Fall eine local Island nehmen, um wenigstens ein bißchen vom Leben dort mitzubekommen.

    Schöner Reisebericht und tolle Fotos 🙂

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    1. Also ich war auf der Addu Atoll, da ist das Resort direkt angegrenzt an ein Local Island. Also ich persönlich hätte dort nicht den Urlaub verbringen wollen. Wie es in Male ist weiss ich jetzt nicht. Aber auf den local islands musst du bspw auch Knie und Schultern bedecken… Weiss nicht wie es dann da mit bikinis und badekleidung aussieht 😉 die Resorts sehen so paradiesisch aus.. Und man kann dort auch an Wassersport etc alles machen, so daß es nicht öde wird. Ein Besuch auf den local island hst Mir persönlich total gereicht…

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    1. Also auf unserer Insel waren kaum Leute! Aber geöffnet hatte trotzdem alles. 🙂 gab sogar teilweise Rabatte wegen nebensaison! Wir fanden es toll das wir mal so einsam auf der Insel sein konnten. Wenn du jetzt aber gern viele Leute um dich hast und Kontakte knüpfen willst.. Dann eher nein! 😀 aber kann auch sein das es auf anderen Inseln anders ist 🙂

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