6 Vorurteile über YOGA

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Couple Yoga

Hallo Ihr!
ich praktiziere Yoga noch nicht seit Ewigkeiten. Ich habe vor einem Jahr ca. damit angefangen, weil es mich einfach interessiert hat. Ich habe viel darüber gelesen und auch einige Youtube Videos angeschaut (und mich dabei in Mady Morrison verliebt, schaut unbedingt mal auf ihren Kanal), aber bekam irgendwie nicht dieses besondere Yoga Feeling, wovon alle redeten. Also irgendwie .. habe ich dann aufgehört. Aber es blieb mir irgendwie trotzdem im Hinterkopf und nach einigen Wochen habe ich es sogar vermisst. Ich habe es vermisst meine Matte auszurollen, die Asanas habe ich vermisst, das Atmen und die Disziplin, die ich auf der Matte hatte. Und besonders: das ruhige, und dich starke Gefühl danach! Ich denke, das war wohl der Moment in dem ich mich in Yoga verliebt habe! Also passiert es manchmal das ich auch darüber spreche und wenn mich jemand fragt, was ich für meine Fitness so tue, dann antworte ich „Oh, ich mache pole dancing, aber ich liebe auch Yoga!“ – und dann kommen sie manchmal, diese Vorurteile gegenüber Yoga und ich werde angeschaut als wäre ich von einem anderen Stern.

Natürlich, bevor ich mit Yoga angefangen habe hatte ich auch so meine Bedenken und Vorurteile. Wenn ich an Yoga dachte, dachte ich sofort an Menschen mit Öko-Schlabber- Klamotten, die barfuß durch die Gegend laufen, Kresse auf ihren Fensterbrettern ansäen und dabei zu Krishna beten. Natürlich gibt es solche Menschen, und ich habe auch überhaupt nichts dagegen, aber ich dachte immer, deshalb sei Yoga gar nichts für mich, denn so jemand war ich nicht. Die meisten Menschen, die so über Yoga denken, wissen einfach nicht genug darüber. Vorurteile hindern uns daran uns näher mit einem Thema zu beschäftigen. Dabei wäre es so schade gewesen, hätte ich niemals mit Yoga angefangen, nur weil ich auf solche Vorurteile vertraut habe. Und jetzt gehört es zu meinem Alltag – und nein, ich pflanze keine Kresse und bete auch nicht zu Krishna. Aber ja, erwischt, ich liebe es barfuß zu laufen und habe auch eine typische Yoga-Aladdin-Schlabberhose 🙂 Dinge ändern sich!

Also lasst uns hier mal ein paar Yoga Vorurteile aufzeigen und vielleicht sogar aufklären:

Hey there! 🙂
I don’t practice Yoga since ages. I started a year ago, because it interested me. A read a lot about it, watched some Youtube Videos (and fell in love with Mady Morrison), but could not get this special Yoga Feeling everyone was talking about. So somehow .. I stopped. But it still stuck in my mind and a few weeks ago I missed it. I missed rolling out my mat, I missed all the asanas, the breathing and the discipline I had on my mat. And especially: the calm but powerful feeling afterwards. I guess that was the moment I fell in love with my Yoga. So it happens, that sometimes I talk about it. And if someone askes me what I do for my fitness, I answer „Oh, I do pole dancing, but I also love Yoga a lot.“ – and sometimes, there it comes – all the prejudice about it, people looking at me like I am from a different star.

Of course, before I started doing Yoga I also had some pictures in my mind. When I thought of Yoga I saw people with pants like Aladdin, walking barefoot, planting peppergrass in front of there windows and praying to Krishna. Sure, there are people like that, and I am fine with them, but that was a reason I thought Yoga wasn’t meant for me, because I am not like that. Most of the people, who have thoughts like that, don’t know much about it. Prerjudices keeping us away to learn more about some topics. But it would be so sad if I never started doing Yoga, just because I thought it’s not meant for me. Now, it’s a part of my life – and I am not planting peppergrass, and not praying to Krishna (but yes guys, I love walking barefoot and I have those comfy yoga pants 😉 )

So let’s have a look at the prejudices about Yoga and clear the minds about it:

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1. Ich bin nicht gelenkig genug für Yoga
Ich bin mir sehr sicher, dass dies einer der Gründe ist, wieso die meisten Leute sich nicht trauen mit Yoga anzufangen. Wir sehen ständig Fotos auf Instagram von Yogis, die mit ihrem Kopf die Knie berühren, ihren Rücken so weit nach hinten biegen wie nur möglich, während sie die Brücke machen, oder sich das Bein direkt hinter den Kopf klemmen – es ist verrückt! Aber das allein ist nicht nur Yoga! Glaubt mir, ich kann auch noch keinen Spagat machen und zu Anfangs war ich weeeeit davon entfernt mit den Händen auch nur in die Nähe meiner Zehen zu gelangen. Natürlich, einige Asanas werden leichter fallen, wenn man ein wenig gelenkig ist, aber es gibt auch genauso hunderte Asanas, bei denen man sich nicht komplett verbiegen muss, wie eine Ballerina. Im Yoga gibt es keine Perfektion und auch keine Erwartungen. Man kommt mit seinen eigenen Fähigkeiten und seinem individuellen Körper und man macht eben genau das, was man kann und was sich gut anfühlt. Nicht mehr und nicht weniger. Es geht darum auf seinen Körper zu hören und herauszufinden wo die Grenzen sind – und zu lernen, diese zu akzeptieren. Und nach einiger Zeit und Übung wird man feststellen – man ist stärker und auch dehnbarer. Und wenn nicht, oder wenn es länger dauert, dann ist das auch okay. Es geht nicht darum die Asanas zu meistern, sondern daraus zu lernen. Dafür gibt es 2 perfekte Zitate, die ich gefunden habe, und die sehr gut passen:

„Im Yoga geht es nicht darüber die Zehen zu berühren, es geht darum, was du auf dem Weg nach unten lernst.“ – Jigar Gor

„Zu sagen, man sei nicht gelenkig genug für Yoga ist als würde man sagen, man sei zu dreckig zum Baden.“


1. I’m not flexible enough for Yoga:
I’m pretty sure this is one of the thing which keeps people away from Yoga the most. We see photos on Instagram from Yogis, how they put there head on their knees, bending their backs in the bridge or putting there leg behind their head – it’s crazy! But that isn’t Yoga at all! Believe me, I can’t to the split yet either and when I started Yoga I was far  away from touching my toes. Sure, some Asanas will be easier if you’re flexible, but there are hundreds of Asanas you don’t need to bend like a Ballerina. There is no perfection in Yoga and no expectations. You’re coming with your own skills and your individual body and you’re doing exactly what you can and what feels good for you. Nothing more. It’s about listening to your body and finding out where its bolders are – and accepting these! After some time and practice you will see – you will start getting stronger and more flexible. And if not, or if it takes longer – it’s okay! It’s not about mastering the Asanas, it’s about what you learn from it.

I’ve found these quotes about Yoga and they describe perfectly what I mean:

„Yoga is not about touching your toes, it’s about what you learn on the way down.“ – Jigar Gor

„Saying you’re not flexible enough for Yoga is like saying you’re too dirty to take a bath.“

 

2. Yoga ist kein richtiger Sport
Eine Menge Leute denken Yoga bedeutet nur Dehnung und ruhige Positionen ohne Anstrengung. Und ja, solche Yoga Stile gibt es, wie Yin Yoga. ABER: Yin Yoga z.B. besteht aus sehr langsamen Bewegungen, dennoch werden diese Positionen mehrere Minuten gehalten! Und das kann ebenso anstrengend für Körper, wie auch für den Geist sein! Und das zweite ABER: es gibt ebenso andere Yoga Stile, die wahnsinnig anstrengend sind. Du wirst definitiv ins schwitzen kommen. Asthanga Yoga z.B. ist überhaupt nicht leicht und langweilig. Wenn du deinen Stil noch nicht gefunden hast, dann probiere einfach verschiedene aus und finde heraus, welcher der richtige für dich ist. Yoga ist ein Work Out für den gesamten Körper!

2. Yoga isn’t a real Work Out
A lot of people think Yoga is only bending and calm positions without a real effort. There are Yoga Styles like that – like Yin Yoga! BUT: in Yin Yoga f.e. you’re doing slow movements, but you hold these positions for a few minutes! And this can be very exhausting for body and mind. And the second BUT: there are some other Yoga Styles which can be really hard and exhausting. You definitely will sweat. Asthanga Yoga f.e. isn’t easy and boring at all. If you haven’t found your style yet, just try some and decide which one is the best for you! Yoga is a work out for the whole body!


3. Ich bin zu dick für Yoga
Dieses Vorurteil ist definitiv nicht lustig. Es hält eine Menge Menschen davon ab von den heilenden Kräften von Yoga zu profitieren. Yoga ist gut für den Stoffwechsel, hilft bei Atembeschwerden und Depressionen, die mit Übergewicht vielleicht entstehen. Also, wenn du wirklich an Übergewicht leidest – Yoga ist perfekt für dich! Es beginnt auch ein Trend auf Instagram, der sogenannte „Plus Size Yogis“ zeigt, wie sie mit viel Selbstbewusstsein ihre Asanas ausführen, dass es ansteckend ist! Und ich finde das ist absolut grandios! Yoga ist für jeden gedacht, egal in welcher Form! Wir sind alle perfekt, genau so wie wir sind, und das ist was uns Yoga vermittelt. Und außerdem – natürlich purzeln auch ein paar Kilos beim Yoga 🙂

3. I am not skinny enough for Yoga
This prejudice isn’t funny. It keeps a lot of people away from the healing benefits of Yoga. Yoga is good for your metabolism, good for breathing pain and it helps with depressions. So if you’re really struggling with overweight – Yoga is great for you! There is starting a trend on Instagram now – some „Plus size Yogis“ showing themself doing Asanas with such a confidence it’s catching! And I think this is absolutely amazing! Yoga is for everyone, no matter what shape we are! We’re all beautiful in our own special way, and that is exactly what we learn from Yoga. And by the way – of course you’re going to loose some weight while doing Yoga.


4. Alle Yogis sind Hippies
Dieses Vorurteil hören wir auf jeden Fall dauernd. Natürlich, mache Yogis tragen bunte Klamotten, sind ein wenig mehr Öko als andere, aber das ist nur ein kleiner Teil davon. Die Yoga Community ist riesengroß und du wirst alle Sorten von Menschen treffen und kennenlernen. Menschen mit unterschiedlichen Religionen, Kulturen, unterschiedlichen Styles und in jedem Alter, und genau so unterschiedliche Weisen die Welt zu sehen. Was der typische Yogi ist kann man also gar nicht festlegen. Also hab keine Angst mit Yoga anzufangen, denn du musst danach nicht deinen kompletten Style auf den Kopf stellen. Ich habe schon ein klein wenig Hippie in mir, aber eben nur in bestimmten Teilen meines Lebens. Und ich mag das. Sei einfach du selbst!

4. All Yogis are Hippies
This is a prejudice we hear all the time. Of course, some Yogis wearing colorful clothes, are a bit more greenie than others, but that is only a part of it. The Yoga community is huge, and you will find all kind of people. People with different religions, cultures, different looks and ages, and a different way to see the world. What the „Tpyical Yogi“ really is can no one say. So, don’t be scared to start Yoga. You don’t need to change your style afterwards! I have a bit of a hippie gypsy inside me, but only in some parts of my life. And I like that. Just be yourself 🙂

 

5. Yoga ist nur für Frauen
Ja, eine menge Männer denken eben Yoga ist zu einfach und eine Art Gymnastik. Ich habe wirklich nicht viele Männer getroffen, die Yoga praktizieren. Dabei war Yoga Anfangs eine reine Männerveranstaltung und Frauen wurden gar nicht unterrichtet. Das hat sich im letzten Jahrhundert geändert. Also, an alle Männer da draußen: Seid nicht schüchtern! Yoga ist nicht langweilig, zu einfach, oder unmännlich. Und all die Vorteile die wir Frauen vom Yoga bekomme, könnt ihr ebenso bekommen.

5. Yoga is only for Women
Yes, a lot of men think Yoga is too easy and some sort of gymnastic. I haven’t met a lot of men doing yoga. But actually first yoga was ONLY for men and women never got a teaching. It changed in the last century.
So all men out there: don’t be shy! 🙂 Yoga isn’t boring, or too easy, or unmanly. And all the beneftis we women get from yoga – you can get too!


6. Yoga ist mir zu sprituell
Die meisten Menschen fangen mit Yoga an um fitter zu werden und etwas für ihre Gesundheit zu tun. Aber die meisten Menschen (so auch ich) finden ebenso heraus, nach einiger Zeit, dass es auch einen spirituellen Teil im Yoga gibt. Und finden Gefallen daran. Aber wenn du eben diesen spirituellen Kram nicht magst und einzig und allein für das sportliche bist, ist das total okay. Jeder findet etwas eigenes im Yoga. Es wird dir gut tun, ganz egal ob auf spirituelle, oder physische Weise, oder beides. Alles kann sein, aber es muss nicht. 🙂

6. Yoga is too spiritual for me
Most of the people start doing Yoga to get fitter and care about their health. But most of those people (like me) find out, after some time, that there is a spiritual part of Yoga. And start liking it. But if you’re not spiritual and only come for the fitness part of it, that is totally okay. Everyone find something else in Yoga. Yoga will be good for you, no matter if you’re in some spiritual things or not. Everything can be, nothing has to be.

 

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„Letting go is the hardest Asana“

So mein letzter Tipp: Wenn du darüber nachdenkst mit Yoga zu beginnen, dann versuch es! Und hab keine Angst vor all den Vorurteilen! Vielleicht ist ein wenig Wahrheit dran, aber das hat nichts mit dir zu tun! Du solltest immer du selbst bleiben. Du machst Yoga nur für dich und für niemandem sonst. Also, kümmere dich nicht darum was andere vielleicht sagen oder denken. Es ist dein Leben, nicht ihrs!

So my last advice: If you’re thinking about starting Yoga, just give it a try! And don’t be scared of some prejudice! Maybe there is something true about it, but it has nothing to do with you! You should always be yourself. You’re doing Yoga for you and not for anyone else! So don’t care what other people might think or say. It’s your life, not theirs! 

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